Eine gefährliche Mission: Unterwegs mit den Taliban in Afghanistan
Sie führen Krieg im Namen des Islam. Afghanistans Taliban sind zurück – 20 Jahre nach ihrer Entmachtung durch die USA und ihre Verbündeten. Ein ZDF-Team hat die Kämpfer begleitet. Eine lebensgefährliche Mission in einer Region, die fast vollständig unter Kontrolle der Taliban steht - so wie inzwischen fast die Hälfte des Landes.

Drei Tage in der Region Ghazni – es ist vielleicht die vorläufig letzte Gelegenheit für einen deutschen Fernsehsender, einen kleinen Einblick in das Regime der Taliban zu bekommen.
Die Kämpfer haben der Welt ein Ultimatum gestellt: Sollten die internationalen Truppen nicht im Mai aus Afghanistan abziehen, drohen sie mit Krieg – auch gegen deutsche Soldaten.

Das ZDF-Team trifft die Taliban auf der wichtigsten Verbindungstraße von Kabul in den Süden Afghanistans - es ist ein Schlachtfeld. Immer wieder sprengen die Aufständischen Autos in die Luft, wer hier unterwegs ist, muss fürchten, angegriffen zu werden. Zwei Kämpfer fahren voraus, nur in Begleitung der Taliban und mit ihrem Einverständnis können sich Journalisten hier fortbewegen. Ein Mann namens Mansoor hat das Treffen organisiert: Er ist der Pressesprecher der Taliban in Waghaz. Die Gruppe hat das ZDF eingeladen – es ist beklemmend, ihnen dann tatsächlich gegenüber zu stehen. Sie gelten als eine der gefährlichsten Terrororganisationen der Welt. Deren Kämpfer wissen um die Macht der Bilder, sie inszenieren sich als Gotteskrieger – so soll die Welt sie sehen.

Die Reportage liefert Einblicke in den Alltag des Taliban-Regimes: Frauen, die vor den Augen der Öffentlichkeit versteckt gehalten werden. Kinder, die nur ein Unterrichtsfach kennen: den Koran. Taliban-Kämpfer, die sich als Wächter der Dorfgemeinschaft über Gesetz und Ordnung stellen. Die Regierung in Kabul hat in fast der Hälfte des Landes nichts zu sagen. Dieser haben die Menschen in den ländlichen afghanischen Provinzen schon immer misstraut – seit Jahrhunderten leben sie von der Landwirtschaft, die kargen Ernten reichen kaum zum Überleben. 20 Jahre Aufbauhilfe des Westens in Milliardenhöhe – hier ist davon nur wenig angekommen.

Wie die Menschen in den von den Taliban kontrollierten Gebieten zu den Aufständischen stehen, ist schwer zu sagen: Das ZDF-Team wird von den Taliban nicht aus den Augen gelassen, keiner der Dorfbewohner kann frei sprechen – selbst wenn er wollte.

Wie wird Afghanistans Zukunft aussehen? Es steht viel auf dem Spiel, wenn die USA und ihre Verbündeten entscheiden: abziehen oder bleiben?

Der afghanische Kameramann und Journalist Nesar Fayzi hat diese gefährliche Reise unternommen. Er berichtet seit 2017 regelmäßig aus Afghanistan für das ZDF.

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