Durchführung des Nasopharynx- und Oropharynx-Abstrichs bei COVID-19-Diagnostik -- PCR-Test
In diesem Video wird der korrekte Rachenabstrich bei der COVID-19 Diagnostik gezeigt: Einmal mit Zugang über die Nase und einmal über die Mundhöhle. Wir beziehen uns hierbei auf die Empfehlungen des RKI und der WHO. Aufgrund der aktuellen Situation verzichten wir im Folgenden auf die Verwendung von Schutzkleidung zum Einsparen von Ressourcen.
Zum offenen COVID-19 Kapitel: https://go.amboss.com/c19-abstrich
Beim Nasenrachenabstrich wird der Virustupfer gerade in eine Nasenloch eingeführt, nah an Septum und Nasenboden parallel zum Gaumen vorsichtig soweit vorgeschoben, bis die hintere Rachenwand als leichter Widerstand spürbar ist (beim Erwachsenen nach ca. 5-6 cm). Dort wird der Tupfer für einige Sekunden belassen und leicht gedreht, bevor er langsam wieder herausgezogen wird.
Durchführung eines Rachenabstrichs (Oropharynx-Abstrich): Während der Patient “Ahhh” sagt und man seine Zunge mit dem Mundspatel nach unten drückt, wird der zweite Virustupfer vorsichtig in den Mundraum geführt. Ein Kontakt mit Zähnen, weichem Gaumen und Zunge muss vermieden werden. An der hinteren Pharynxwand wird der Tupfer vorsichtig entlang gewischt. Dabei gilt es zu beachten, dass dadurch ein Würgereflex ausgelöst werden kann! Bei der Rückführung des Tupfers muss ebenso sorgfältig der Kontakt mit Zähnen, weichem Gaumen und Zunge vermieden werden.
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