Wolodymyr Selenskyj: Der Präsident der Ukraine ist Putins Staatsfeind Nummer eins
Westliche Geheimdienste gingen davon aus, dass Moskauer Soldaten direkt an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geschickt wurden. Auch Anführer wie Vitali Klitschko könnten gefährdet sein. Am besorgniserregendsten sind bestimmte Anzeichen, die kürzlich in der Hauptstadt aufgetaucht sind.
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Am Samstagmorgen hat Wolodymyr Selenskyj ein neues Video auf seinem Twitter-Account gepostet. Der ukrainische Präsident, bekleidet mit armeegrünem T-Shirt und Pullover, steht neben dem Präsidentenpalast auf der Straße. Das Staatsoberhaupt ist in Kiew und er wird in Kiew bleiben. Diese Botschaft richtet sich vor allem an eine Person: Wladimir Putin. Zelenskyj erklärte vor wenigen Tagen, dass er ganz oben auf der Abschussliste stehe. Seine Frau und zwei Kinder sind das zweite Ziel.
Militärische Unterstützung ist das, was sein Land am meisten braucht, und Selenskyj machte es bei jeder Gelegenheit deutlich. Die Hunderttausende ukrainischer Männer und Frauen, die sich Putins Soldaten in den Weg stellen, brauchen Waffen. Der Westen bewundert und beunruhigt diesen Widerstand.
Denn wenn Putins Zeitplan nicht eingehalten werde, könne Russland auf "rücksichtslosen Einsatz" des Artilleriesystems zurückgreifen, heißt es. Besonders besorgniserregend ist, dass Russland Vakuumbomben schnell einsetzen könnte, die in Syrien bereits Tod und Zerstörung gebracht haben. Westliche Beobachter sind nach Informationen von WELT davon überzeugt, dass sich das unter Zeitdruck stehende russische Militär nicht verpflichtet fühlt, sich an die Grundsätze der Notwendigkeit und Angemessenheit zu halten.